22.08.2016

All die verdammt perfekten Tage

Leb jeden Tag als wäre er dein letzter...



All die verdammt perfekten Tage
Autor: Jennifer Niven
Verlag: Limes Verlag
Seiten: 400 (broschiert)
Preis: 14,99€
ISBN: 9783809026570

Warum:

Das Buch hat mich schon lange interessiert. Einfach aus dem Grund, weil ich solche Geschichten liebe. Man bekommt eine ganz andere Sicht auf das Leben und die Welt. Bei Blogger Portal habe ich es dann als Rezension angefragt und das eBook bekommen. Es ist mein erstes eBook was ich gelesen habe und es war okay. Ich finde jedoch echte, richtige Bücher besser.

Inhalt:

In dem Buch geht es um einen Jungen und ein Mädchen. Beide stehen im Zwiespalt mit dem Leben. Sie lernen sich auf dem Glockenturm der Schule kennen. Theodore Finch ist dort, um zu schauen wie es ist einen Selbstmord zu begehen. Violet Markey will nicht mehr leben. Nachdem bei einem Autounfall ihre Schwester ums Leben kam und sie überlebte, ist Violets Leben nicht mehr so wie es war. Doch Theodore rettet sie und verändert ihr Dasein. Dank eines Schulprojektes, in dem es darum geht Indiana (Staat in dem sie leben) zu erkunden, lernen die Beiden sich näher kennen. Aus dem Schulprojekt wird ein Abenteuer und beide Teenager finden zu sich selbst und zueinander. 
Und Beide erleben zusammen viele perfekte Tage.

Fazit:

Ich habe das Buch als eBook bekommen und da sieht man nicht also oft das Cover. Trotzdem finde ich die Blautöne sehr schön und wenn man das Buch liest wird einem bewusst, wie das Cover entstand. Nach und nach ergab alles einen Sinn. Der Anfang war sehr leicht. Man war gleich in der Geschichte drin. Ich habe jedoch bis fast zur letzten Seite überlegt, was diese Kapitelüberschriften darstellen sollten. Bei Finch immer, dass er weiß ich wie viele Tage schon wach ist und bei Violet noch so viele Tage bis zum Abschluss. Die Protagonisten also Theodor Finch und Violet Markey wurden sehr gut dargestellt. Bei Finch habe ich lange gebraucht um zu kapieren, warum er so ist wie er ist. Wenn man sich nicht mit der Situation und der Krankheit jemals auseinder gesetzt hat, weiß man nicht, was man von diesem Jungen halten soll. Bei Violet war das etwas leichter. Ich erfuhr ja gleich, warum sie so ist wie sie ist und das erleichterte mir das hinein versetzen. Auch wenn mir so ein Schicksalsschlag noch nicht wiederfuhr, konnte ich es gut nachvollziehen. Im Verlauf der Geschichte lernt man beide Personen besser kennen. Man erfährt vorallem viel über Violet und kann eine große Entwicklung miterleben. Finch lässt sich etwas schwieriger zu durchschauen. Ich habe sehr lange gebraucht um mich in diese Person hinein versetzen zu können. Das Ende der Geschichte war sehr unerwartet und sehr traurig. Ich weiß nicht wie es den anderen Lesern ging, aber ich habe  echt gedacht Finch verarscht uns. Ich fand das Ende sehr gemein und bin der Meinung Violet hat dies nicht verdient. Wenn ich jetzt noch mehr erzähle würde ich spiolern...mach ich aber nicht!
Am Ende ist noch eine kurze Nachricht der Autorin, wo deutlich wird aus welchen Gründen dieses Buch entstand. 
Ich muss sagen, ich habe schon wirklich viele gute Bücher gelesen bei denen ich vier von fünf Sternen gab. Diesem Buch von Jennifer Niven muss ich jedoch die volle Punktzahl geben. Das Buch hat mich einfach mitgerissen. Ich habe gelacht, geweint und gedacht "das kann doch jetzt nicht wahr sein!". Das Buch bekommt also fünf von fünf Sternen von mir!