08.06.2018

Die dreizehnte Fee

"Ich bin nicht Schneewittchen.

Ich bin die böse Königin!"

Die dreizehnte Fee
Autor: Julia Adrian
Verlag: Drachenmond Verlag
Seiten: 212
Preis: 12,00€
ISBN: 978-3-95991-131-3

Inhalt:

Die dreizehnte Fee wurde durch einen Kuss aus ihrem tausendjährigen Schlaf erlöst. Doch ihr Prinz ist nicht wirklich ein Prinz. Er ist kein edler Ritter, der sie als seine Prinzessin haben will. Zum Glück ist dort noch der Hexenjäger, der sie mit auf seine Reise nimmt. Die dreizehnte Fee versetzte, wie ihre zwölf Schwestern die Welt in Angst und Schrecken, denn sie wurden alle in jungen Jahren zu Hexen ausgebildet. Jede war auf eine andere Art und Weise grausam und manche von ihnen terrorisieren immer noch ganze Dörfer. Durch den Hexenjäger sah sie ihre Welt mit ganz anderen Augen. Diese Welt die sie damals regierte und nun nicht mehr erkannte. Auf ihrer Reise traf sie einige ihrer Schwestern und erfuhr, warum sie tausend Jahre schlief und der Wunsch nach Rache wuchs in ihr.

Fazit:

Dies ist ein Buch, was ich schon lange einmal lesen wollte. Das Cover sieht wunderschön aus und stellt eine Art Spiegel dar, es strahlt eine Eleganz aus. Der Titel klingt auch sehr spannend und verspricht eine märchenhafte Geschichte, doch er verrät auch nicht viel vom Inhalt. Es ist das erste Buch von drei Bänden und erzählt vom Erwachen der dreizehnten Fee. 
Der Einstieg fiel mir leicht, da man schnell in der Geschichte drin war und auch sofort im Turm der Fee. Man hatte auch zeitig ein Bild der Protagonisten vor Augen, da man sie zu Beginn gleich kennen gelernt hat.
Die Protagonisten wurden sehr gut dargestellt. Man konnte Gefühle und Taten gut nachvollziehen. Ich konnte mich jedoch nicht sehr gut in den Charakter hinein versetzen, weil ich die ganze Zeit über das Gefühl hatte, dass irgendwas falsch an ihr ist. Auch die Gefühlsebene der Charaktere war doch sehr kühl gewesen. Sie hatten zwar eine Art Verbindung miteinander, doch diese kam nie wirklich sehr deutlich herüber.
Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, da er sehr leicht zu lesen war. Man konnte sich das Geschriebene sehr gut im Kopf vorstellen.
Der Hauptteil war bunt gemischt. Es war zum Einen sehr spannend gewesen, wie sie mit dem Hexenjäger durch die Gegend zog. Doch zum Anderen hat mich dieses Buch einfach nicht mitgerissen. Ich fand manche Stellen auch sehr brutal geschrieben, was mir nicht sehr gut gefallen hat. Oft waren die Handlungen der Protagonisten auch sehr eintönig und man wusste schnell, wie sie beim nächsten Mal reagieren werden. Die Idee der Geschichte fand ich gut, doch leider hat es mich so gar nicht gefesselt. 
Das Ende wiederum kam dann sehr unerwartet und hat einige Fragen offen gelassen. Wahrscheinlich werden diese im zweiten Band dann beantwortet.
Im Ganzen ist es eine tolle Geschichte, für mich jedoch etwas zu eintönig gewesen.
Dieses Buch bekommt 3 von 5 Sternen von mir.